TOP Ö 2: Beratung über einen Standort für die temporäre Unterbringung der Schulkindbetreuung ab dem Schuljahr 2021/2022

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Sachverhalt:

 

Die Mittagsbetreuung der Schulkinder der Grundschule Ahorntal findet derzeit noch im Kindergarten St. Burkard in Kirchahorn statt. Dort werden bis zu 20 Kinder betreut. Die Genehmigung für die Betreuung der Schulkinder im Kindergarten endet mit dem Schuljahr 2020/2021. Ab dem Schuljahr 2021/2022 soll die Schulkindbetreuung lt. der Kindergartenleitung Frau Feyl nicht mehr im Kindergarten stattfinden. Eine Begehung der angedachten Räumlichkeiten in der Schule zusammen mit der Schulleiterin Frau Ashauer, Frau Feyl, der Jugendbeauftragten Frau Kaiser sowie der zuständigen Mitarbeiterin des Jugendamtes, Frau Röthlingshöfer, hat ergeben, dass diese Räumlichkeiten nicht für eine Schulkindbetreuung geeignet sind.

 

Für die Zeit ab dem Schuljahr 2021/2022 bis zur Fertigstellung eines Neubaus sollte deshalb über einen alternativen Standort der Schulkindbetreuung beraten werden. 

 

 

Wortprotokoll:

 

Zu Beginn der Beratungen erteilt der zweite Bürgermeister Herr Knauer der Leiterin des Kindergartens Frau Feyl das Wort, die erläutert, dass die Container am Kindergarten ab dem Jahr 2018 für die Schulkindbetreuung genutzt wurden, da damals weniger geburtenstarke Jahrgänge in den Kindergarten kamen und die Räumlichkeiten dadurch frei wurden. Die Ausnahmegenehmigung wurde unter der Prämisse, dass gleichzeitig an einer endgültigen Lösung gearbeitet wird, bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 erteilt. Eine weitere Verlängerung der Genehmigung sei nicht mehr möglich. Die Räumlichkeiten sind für eine Schulkindbetreuung eigentlich nicht geeignet, so fehlen z.B. bereits entsprechende Toiletten für Schulkinder. Frau Feyl erläutert weiter, dass im Kindergarten eigentlich nur 10 Plätze und ein Notbetreuungsplatz zur Verfügung stünden, diese Kapazität teilen sich derzeit allerdings 20 Kinder.

 

Im Anschluss berichtet die Schulleiterin Frau Ashauer, die ebenfalls das Wort vom zweiten Bürgermeister Herrn Knauer erteilt bekommt, von der Schule keine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können. Es stehen lediglich ein sehr kleiner Raum, der derzeit als Abstellraum genutzt wird, sowie der Raum der Blasmusik zur Verfügung. Dieser sei laut Jugendamt allerdings nicht für eine Schulkindbetreuung geeignet. Sollten in Zukunft weitere Räumlichkeiten frei werden, würden diese für schulische Zwecke benötigt werden.

 

Frau Kaiser, die bei der Begutachtung der Räumlichkeiten dabei war, pflichtet Frau Ashauer bei. Der Raum der Blasmusik sei zu klein, der vorhandene Handwerksraum, der zudem als solcher noch benötigt wird, müsste komplett umgestaltet werden.

 

Im Rahmen der weiteren Diskussion, in der unter anderem festgestellt wurde, dass die Klassenzimmer nicht als Räumlichkeiten genutzt werden können, weil die Klassen zu unterschiedlichen Zeiten aus haben, die Unterlagen der Schüler in den Klassen verbleiben und die Stühle dann ggf. nicht die richtige Größe für die zu betreuenden Kinder hätten, wurde vereinbart, für die Übergangszeit bis zur Fertigstellung eines Neubaus folgenden 3-Punkte-Plan zu verfolgen:

 

  1. Der erste Bürgermeister soll sich zusammen mit Frau Feyl darum bemühen, dass für die Übergangszeit eine weitere Ausnahmegenehmigung für die Betreuung im Kindergarten erreicht wird. Da bauliche Maßnahmen ja schon in Planung sind, werden die Erfolgschancen als durchaus realistisch angesehen.
  2. Sollte eine Betreuung im Kindergarten nicht mehr genehmigungsfähig sein, soll versucht werden, die Schulkindbetreuung in der Schule stattfinden zu lassen. Wobei sich hier die Frage nach einem möglichen Träger der Schulkindbetreuung stellt.
  3. Sollten die ersten beiden Alternativen scheitern, käme eine Betreuung in Containern in Frage.

 

Auf die Frage des Gemeinderates Sebastian Knauer, ob die Blasmusik vom ersten Bürgermeister über die möglichen Pläne bereits informiert wurde, teilte dessen Vorsitzender Herr Zeilmann, der als Gast im Publikum saß mit, dass dies nicht der Fall war. Herr Zeilmann führ weiter aus, dass der Raum nicht nur für die Blasmusik, sondern auch für das schulische Projekt Bläserklasse genutzt wird, in dem derzeit knapp 40 Kinder eine erste Musikausbildung erfahren würden. Außerdem sei der Raum sanierungsbedürftig.  


Beschlussvorschlag: