TOP Ö 13: Beratung über die Aufstellung eines Leitfadens für die Zulassung von Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Ahorntal

Sachverhalt:

 

Nachdem in der letzten Sitzung des Gemeinderates die Firma Südwerk ein im Ahorntal konkret angedachtes Projekt über Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen bei Brünnberg vorgestellt hat, wurde vom Gemeinderat vorgeschlagen, zunächst über die Aufstellung eigener Richtlinien zu beraten, anhand derer eine Entscheidung über die Zulassung entsprechender Anlagen getroffen werden kann. Der erste Bürgermeister hat hierzu auch die einzelnen Fraktionen gebeten, intern Vorschläge zu erarbeiten.

 

Gemeinderat Albin Engelhardt-Friebe hat entsprechende Richtlinien erarbeitet und darum gebeten, über diese im Rahmen einer Sitzung des Gemeinderates zu beraten.

 

Weiterhin liegt der Leitfaden der Gemeinde Aufseß über die Zulassung solcher Anlagen vor.

 

 

Wortprotokoll:

 

Zunächst einmal diskutiert das Gremium, ob eine Grundsatzentscheidung darüber zu treffen sei, ob Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen grundsätzlich gewollt werden oder nicht.

 

Herr Peter Thiem findet die vorliegenden Richtlinien nicht schlecht, bevorzugt aber Einzelfallenscheidungen, um sich nicht unnötig einzuschränken. Dem entgegnet Herr Hofmann, dass man Richtlinien benötigen würde, nach denen zu entscheiden sei.

 

Der erste Bürgermeister wirft ein, dass es Ziel sein müsse, früher oder später eine autarke Energieversorgung für das Ahorntal auf die Beine zu stellen. Man könnte daher solche Photovoltaikanlagen auch selber betreiben.

 

Herr Martin Thiem findet den Ansatz richtig, bezweifelt jedoch, dass die Gemeinde Ahorntal dies derzeit stemmen kann. Peter Thiem ergänzt, dass man gerade, wenn man es selber machen möchte, keine Richtlinien benötigen würde.

 

Der erste Bürgermeister schlägt vor, die Energieagentur zu kontaktieren um sich hierzu beraten zu lassen.

 

Herr Rühr schlägt vor, die Bürger zu befragen, ob solche Anlagen gewünscht werden.

 

Herr Martin Thiem meint bemerkt zu haben, dass die Bevölkerung eher Windräder als Freiflächenphotovoltaikanlagen akzeptieren würde.

 

Gerade deshalb ist es für den ersten Bürgermeister wichtig, ein Gesamtkonzept aufzustellen. Er schlägt deshalb vor, eine Projektgruppe mit einem Mitglied je Fraktion zu gründen und einen Leitfaden für Photovoltaikfreiflächenanlagen zu erarbeiten. Weiter kündigt er an, die Energieagentur zu kontaktieren. 

 




Beschlussvorschlag: